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Telekom zieht Antrag auf niedrigere Auslandstarife zurück

Die Deutsche Telekom hat ihren Antrag auf niedrigere Auslandstarife bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post zurückgezogen. Das bestätigte die Behörde dem Handelsblatt.

DÜSSELDORF. Die Telekom wollte die Gebühren für Gespräche in mehr als 200 Länder teilweise drastisch senken. Die Nutzung der neuen Tarife sollte aber an zwei Bedingungen geknüpft sein: Die Kunden sollten sich vorab auf drei Länder festlegen, in die sie künftig günstiger telefonieren wollen, und sich zudem verpflichten, mit Telefonaten in diese Länder mindestens jeweils einen Euro pro Monat umzusetzen.

Nach Handelsblatt-Informationen waren einige der beantragten Tarife nicht kostendeckend und daher von der Regulierungsbehörde nicht genehmigungsfähig. Nach dem Rückzieher prüft die Telekom nun, ob sie die Auslandstarife nachbessert und demnächst einen neuen Antrag beim Regulierer stellt.

Die Telekom versucht bereits seit längerer Zeit, mit neuen Tarifen im Festnetz ihre fest kalkulierbaren Einnahmen zu erhöhen und unabhängiger zu werden von den schwankenden Umsätzen, die sich nach der Dauer der Telefonate richten.

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