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21.08.2008 
Schließung von Call-Centern

Telekom zieht sich angeblich aus 39 Städten zurück

Die Deutsche Telekom will angeblich in 39 Städten ihre Call-Center schließen. Durch die Umstrukturierung sollen etwa zwei Drittel aller Call-Center wegfallen. Mehrere Hundert Arbeitsplätze wären damit bedroht.

HB BONN. Lediglich in 24 Städten werde das Unternehmen weiterhin vertreten sein, verlautete am Donnerstag aus Konzernkreisen. Das vermeldet die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Mit dem Einschnitt will die Telekom den Betrieb der Sparte mit insgesamt 18 000 Beschäftigten rentabler machen. Konkrete Details will der Konzern im Laufe des Tages bekannt geben.

Von dem Umbau sind dem Vernehmen nach rund 8 000 Mitarbeiter betroffen. Ihnen will das Unternehmen neue Arbeitsplätze in den verbliebenen Standorten anbieten, allerdings wird mit dem Wegfall mehrerer Hundert Stellen gerechnet. In insgesamt 63 Städten betreibt die Telekom knapp 75 Call-Center, von denen mit der Umstrukturierung etwa zwei Drittel geschlossen werden. Die Telekom äußerte sich auf Anfrage nicht dazu.

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