Telekomkonzern
Telecom Italia bestätigt Ziele

Der italienische Telekomkonzern Telecom Italia hält trotz eines Umsatz- und Gewinnrückgangs in 2008 an seinen Zielen für die kommenden Jahre fest. Bei Umsatz und Margen habe es im vierten Quartal eine deutliche Trendwende gegeben, sagte Unternehmenschef Franco Bernabe.

HB MAILAND. Das habe es dem Unternehmen ermöglicht, seine Ziele für 2008 zu erreichen. Wie das Unternehmen am Freitagnachmittag mitteilte, sanken die Umsätze vor allem wegen des lahmenden Festnetzgeschäfts um 2,8 Prozent auf 30,2 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (EBITDA) sank um 2,6 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro. Unterm Strich verbuchten die Italiener einen Gewinnrückgang auf 2,2 Milliarden Euro. Die Dividende wurde auf 0,05 Euro (Vorjahr 0,08) gekürzt.

2009 erwartet die Gesellschaft nach eigenen Angaben sowohl einen Umsatz wie auch eine EBITDA-Marge auf dem Niveau von 2008 - ursprünglich wollte der Konzern um ein bis zwei Prozent zulegen. Gleichzeitig sind Investitionen von 4,8 Milliarden Euro geplant. Im Dezember hatte Telecom Italia angekündigt, sich von Geschäftsbereichen, die nicht zum Kernfeld gehören, trennen zu wollen. So will sich der Konzern unter anderem auf Wachstumsregionen wie Brasilien konzentrieren. In Südamerika rechnet Telecom Italia mit anhaltendem Wachstum sowohl im Mobilfunk als auch im Breitbandgeschäft.

Hierzulande besitzt Telecom Italia das DSL-Unternehmen Alice/Hansenet, zu dem auch das deutsche Geschäft von AOL gehört. Die deutsche Tochter konnte zwar ihre Umsätze um elf Prozent steigern. Die Zahl der DSL-Kunden stagnierte aber bei 2,34 Millionen. Deutlich zulegen konnte Alice bei den Mobilfunkkunden, der DSL-Anbieter ist Partner der Telefonica-Tochter O2. Am Markt wird erwartet, dass Telecom Italia sich von ihrer deutschen Beteiligung trennen wird. Analysten zufolge hat Telefonica bereits ein Angebot über eine Milliarde Euro für die Telecom-Italia-Tochter abgegeben.

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