Telekommunikation
Benq schließt Entwicklungszentrum in Peking

Der taiwanesische Elektronikkonzern Benq schließt sein Entwicklungszentrum in Peking mit rund 400 Arbeitsplätzen.

dpa TAIPEH. Der taiwanesische Elektronikkonzern Benq schließt sein Entwicklungszentrum in Peking mit rund 400 Arbeitsplätzen. „Wir setzen damit unsere Restrukturierung nach dem Verkauf von Benq Mobile in Deutschland fort, wir können Kosten reduzieren und die Effizienz steigern“, sagte Benq-Sprecher am Samstag der dpa.

Benq hatte im Oktober die deutsche Tochter Benq Mobile mit 3 000 Beschäftigten in die Insolvenz geschickt und zuvor die Handyfertigung in Taiwan geschlossen. Außerdem hatte Benq angekündigt, dass im Handywerk im chinesischen Schanghai 400 Beschäftigte - und damit 50 Prozent der Belegschaft - ihren Arbeitsplatz verlieren.

Derzeit hat Benq nur noch die Handyfertigung in Schanghai und eine weitere Produktionsstätte in Brasilien. Mit der Schließung des Entwicklungszentrums in Peking wird die Entwicklung im wesentlichen auf den Standort Taiwan mit rund 600 Beschäftigten reduziert.

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