Telekommunikation
Italien-Geschäft drückt Swisscom-Umsatz

Der größte Telekom-Konzern der Schweiz hat mit Problemen im Ausland zu kämpfen: Die italienische Tochter Fastweb musste deutliche Umsatzeinbußen einstecken und schwächt damit die Quartalsbilanz von Swisscom.
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FrankfurtSchleppende Geschäfte bei ihrer italienischen Tochter Fastweb haben der Swisscom den Jahresstart verdorben. Der Umsatz sei im ersten Quartal um drei Prozent auf 2,86 Milliarden Franken gesunken, teilte der größte Telekom-Konzern der Schweiz am Mittwoch mit.

Der Nettoumsatz von Fastweb, einem Telefon- und Internetanbieter mit Sitz in Mailand, sank trotz neuer Kunden um sechs Prozent auf 435 Millionen Euro. Allerdings stieg der Swisscom-Überschuss dank eines Sondereffekts deutlich um 26 Prozent auf 474 Millionen Franken. Im Vorjahr musste Swisscom Rückstellungen im Mehrwertsteuerverfahren gegen Fastweb bilden, die den Gewinn geschmälert hatten - das ist nun nicht der Fall.

Für dieses Jahr rechnet der Telekomkonzern aus Bern mit verhaltenen Geschäften: Der Umsatz dürfte auf 11,8 Milliarden Franken sinken (Vorjahr: 12 Milliarden Franken), das Betriebsergebnis (Ebitda) bei 4,6 Milliarden Franken stagnieren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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