Telekommunikation
Verizon mit Gewinnrückgang

Der amerikanische Telekom-Riese Verizon Communications hat im ersten Quartal 2006 weniger verdient. Der Umsatz wurde allerdings durch die Übernahme der Telefongesellschaft MCI massiv aufgestockt.

dpa NEW YORK. Verizon, das mit dem Hauptkonkurrenten AT&T die Spitzenposition unter den amerikanischen Telekom-Unternehmen hält, verdiente in der Berichtszeit 1,6 Mrd. Dollar (1,3 Mrd Euro) oder 56 Cent je Aktie gegenüber 1,8 Mrd. Dollar oder 63 Cent je Aktie vor einem Jahr. Dies teilte die Verizon Communications Inc. mit Sitz in New York am Dienstag mit.

Dabei hätten sich die Integrationskosten von MCI sowie Ausgaben für Personalverlagerungen, vorzeitige Schuldentilgung und andere Faktoren mit vier Cent je Aktie ausgewirkt. Unter Ausklammerung von Sonderfaktoren verdiente Verizon 60 Cent je Aktie. Der Quartalsumsatz erhöhte sich vor allem durch die im Januar erfolgte MCI-Übernahme um 25,1 Prozent auf 22,7 Mrd. Dollar.

Verizon, das gemeinsam mit der britischen Vodafone auch die große US-Mobilfunkfirma Verizon Wireless kontrolliert, erhöhte die Zahl der Mobilfunkkunden im Januar-März-Abschnitt um 1,7 auf 53 Millionen. Der Umsatz von Verizon Wireless stieg um 18,8 Prozent auf 8,8 Mrd. Dollar. Der Festnetz-Umsatz stieg unter Einschluss von MCI um 33,3 Prozent auf 12,5 Mrd. Dollar. Verizon will im Zuge der MCI- Integration in diesem Jahr 3 500 Stellen streichen. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt mehr als 250 000 Mitarbeiter.

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