Telekommunikation
Vodafone kauft in Italien und Spanien zu

Vodafone hat angekündigt, das Italien- und Spanien-Geschäft der schwedischen Tele2 zu kaufen. Der britische Mobilfunkkonzern lässt sich das viel Geld kosten. Die Übernahme bringt Vodafone zahlreiche neue Kunden. Hinter der Übernahme steckt eine klar umrissene Strategie.

HB LONDON. Die Transaktion im Umfang von 775 Millionen Euro in bar ermögliche dem Unternehmen, seine Mobilfunkkunden mit schnellen Festnetz-Internetanschlüssen auszustatten, teilte Vodafone jetzt mit. Damit könne der Konzern sein Breitband-Geschäft in Großbritannien, Deutschland und Frankreich ergänzen. Der britische Konzern stärkt damit seine Stellung gegenüber dem früheren Telefonmonopolisten Telecom Italia deutlich.

Tele2 in Italien hatte Ende Juni mehr als 2,6 Millionen Kunden, darunter mehr als 400 000 Breitband-Kunden. In Spanien hatten sich zum selben Stichtag 550 000 Menschen für Tele2 entschieden.

Das schwedische Unternehmen hat in diesem Jahr bereits Tochterfirmen im Wert von 1,1 Milliarden Dollar verkauft, um sein Portfolio neu zu gestalten und sich auf profitable Breitband- und Mobilgeschäfte zu konzentrieren. Nun erklärte Tele2-Chef Lars-Johan Jarnheimer, der Konzern ziehe seinen Nutzen aus dem derzeitigen Konsolidierungsprozess in Italien und Spanien.

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