Telekommunikationsanbieter
Congstar nutzt Netz des Konkurrenten QSC

Die Deutsche-Telekom-Tochter congstar nabelt sich weiter von der Muttergesellschaft ab. Der Kölner Telekommunikationsanbieter QSC teilte am Donnerstag mit, künftig DSL-Anschlüsse an Congstar zu vermarkten. Die Kunden der Telekom-Zweitmarke könnten dann über die QSC-Leitungen surfen und über den Internet-Zugang telefonieren (Voice over IP, VoIP).

HB DÜSSELDORF. Über die Vertragsdetails sei Stillschweigen vereinbart worden. Congstar ist zwar eine Tochter der Telekom, konkurriert aber mit der Muttergesellschaft und arbeitet "mit verschiedenen Partnern zusammen", sagte eine Sprecherin, ohne Namen zu nennen. Auch wollte sie nicht sagen, wie viel Geschäft noch über die Telekom läuft. "Wir sind nicht bloß die Kundenhaltemaschine der Telekom", hatte Geschäftsführer Alexander Lautz gesagt.

Congstar zahlt wie andere Wiederverkäufer von DSL- oder Mobilfunkanschlüssen auch Gebühren an die Telekom. Die Telekom-Zweitmarke war im Sommer 2007 gestartet, zunächst mit Mobilfunk und DSL. Im laufenden Jahr entschied sich Congstar dann zudem zu einem kombinierten Angebot für IP-Telefonie und DSL - ohne Telekomanschluss. Congstar richtet sich vor allem an junge Menschen und zählte im Juli über eine halbe Millon Kunden.

QSC macht den größten Umsatz mit Wiederverkäufern wie United Internet, Freenet oder Hansenet und anderen Telekommunikationsanbietern, die von QSC DSL-Leitungen für ihr eigenes Angebot beziehen. QSC hatte angekündigt, dieses Geschäft mit weiteren Partnern ausbauen zu wollen.

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