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Telekommunikationsbranche: Mobilkfunkanbieter Sprint bleibt in roten Zahlen

Der Telekommunikationsriese Sprint verliert weniger Kunden - bleibt dafür aber in den roten Zahlen. Das blieb an den Börsen hängen.

Der Schriftzug des Telekommunikationsriesen Sprint. Quelle: ap
Der Schriftzug des Telekommunikationsriesen Sprint. Quelle: ap

HB NEW YORK. Der drittgrößte US-Mobilfunkanbieter Sprint Nextel hat seine Talfahrt verlangsamt, kommt aus den roten Zahlen aber nicht heraus. Zum Jahresende verlor der Konkurrent von T USA-Mobile zwar weniger lukrative Kunden. Dennoch fiel der Umsatz um knapp sieben Prozent auf 7,87 Mrd. Dollar, wie der am Mittwoch bekanntgab. Den Verlust dämmte Sprint auf 980 Mio. Dollar nach 1,6 Mrd. Dollar im Vorjahr ein.

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Im Schlussquartal 2009 verlor Sprint 504 000 Kunden, die längerfristige Verträge abgeschlossen hatten. Analysten hatten im Durchschnitt hier mit einem Schwund von 668 000 gerechnet.

Diese Kunden bezahlen ihre Handykosten monatlich nach Erhalt einer Rechnung. Damit binden sie sich länger an einen Anbieter als Handy-Nutzer mit im Voraus bezahlten Prepaid-Karten und sind lukrativer für Mobilfunkanbieter. Die Aktien fielen vorbörslich um gut vier Prozent.

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