Telekommunikationsunternehmen
Swisscom mit weniger Gewinn

Das Telekommunikationsunternehmen Swisscom hat in den ersten neun Monaten 2009 ein geringeres Nettoergebnis ausgewiesen als im Vorjahr. Ein Grund dafür waren Rückstellungen wegen der Übernahme des italienischen Breitbandanbieters Fastweb.

HB DÜSSELDORF. Der Schweizer Telekommunikationskonzern Swisscom hat in den ersten neun Monaten zwar mehr umgesetzt, unter dem Strich aber weniger verdient. Der Reingewinn sank um 19,4 Prozent auf 1,3 Milliarden Franken (864 Mio Euro).

Der Umsatz legte dank der Übernahme des italienischen Breitbandanbieters Fastweb um 12,4 Prozent auf 9,0 Milliarden Franken zu. Im Gesamtjahr werde der Nettoumsatz von 12,3 Milliarden Franken nicht ganz erreicht werden. Ursache seien Währungsentwicklungen.

Bereinigt um Fastweb und die im Vorjahr veräußerten Tochtergesellschaften sei der Nettoumsatz um 35 Mio CHF (+0,4%) erhöht worden. Das vergleichbare EBITDA habe allerdings um 38 Mio CHF (-1,2%) abgenommen. Als Grund führte Swisscom die intensivierten Kundenakquisition an. Die Markteinführung des Handys "iPhone" am 11. Juli habe im dritten Quartal im Vergleich zu den Vorquartalen zu einem um 44 Prozent erhöhten Zuwachs bei den Neukunden-Abonnementen im Mobilfunk geführt.

Die Investitionen erwartet die Swisscom eher am unteren Ende der ursprünglich kommunizierten Bandbreite von 2,1 Mrd. Franken bis 2,2 Mrd. Franken.

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