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Terracotta-Übernahme: Software AG freut sich über Cloud-Technologie

Das zweitgrößte deutsche Softwarehaus, die Software AG, setzt voll auf Cloud Computing. Da überrascht der Kauf der US-Firma Terracotta nicht. Middleware-Produkte solle davon schon zum Jahresende profitieren.

Stand der Software AG auf der CeBIT 2011: Das Unternehmen übernimmt Terracotta Inc. Quelle: PR
Stand der Software AG auf der CeBIT 2011: Das Unternehmen übernimmt Terracotta Inc. Quelle: PR

FrankfurtWas nach einem antiken Tongefäß klingt, ist für die Darmstädter Software AG eine wertvolle Zukunftsinvestition: Für einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag übernimmt der Technologiekonzern den amerikanischen Cloud-Experten Terracotta aus San Francisco mit all ihren Software-Rechten, teilte das TecDax-Unternehmen am Montag mit.

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Die 2003 gegründete US-Firma beschäftigt 55 Mitarbeiter und ist laut Software AG führend im Bereich „distributed caching“, einer Schlüsseltechnologie zur Beschleunigung von datenintensiven Geschäftsanwendungen und Grundlage für skalierbare Cloud-Lösungen.

Middleware-Produkte profitieren vom Zukauf

Damit soll besonders die Middleware-Plattform WebMethods vom Zukauf profitieren. Die Skalierbarkeit und der Durchsatz sollen verbessert werden, kündigte Unternehmensgründer und Terracotta-Cheftechnologe Ari Zilka in einem Blogeintrag an.

"Mit Terracotta haben wir wichtige Technologien gekauft, die uns im Bereich der Cloud-Angebote und der Leistungssteigerung bestehender Prozessplattformen deutlich nach vorne bringt", freute sich ein Sprecher der Software AG gegenüber Handelsblatt Online.

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Das erste Produkt der Software AG mit Terracotta-Software soll im 4. Quartal auf den Markt kommen. Deswegen habe der Zukauf in diesem Jahr noch keine Auswirkungen auf Umsatz und Gewinn des Konzerns. Schon für das dritte Quartal hat das Unternehmen vergangene Woche im Gespräch mit Handelsblatt Online erste Cloud-Computing-Lösungen angekündigt. Das zweitgrößte deutsche Softwarehaus setzt strategisch besonders stark auf Cloud Computing und hatte bereits kleinere Zukäufe in diesem Bereich angekündigt. Mindestens die Hälfte ihres Wachstums will die Firma durch Akquisitionen erzielen. 2010 hatte das Darmstädter Unternehmen erstmals über eine Milliarde Umsatz gemacht.

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