Testprobleme führten zu Verzögerungen bei der Auslieferung
STMicroelectronics verdoppelt Quartalsgewinn

Europas größter Chiphersteller und Infineon-Konkurrent STMicroelectronics hat seinen Gewinn fast verdoppelt.

HB NEW YORK. Im zweiten Quartal sei ein Gewinn von 148 Millionen Dollar oder 16 Cent je Aktie erzielt worden, verglichen mit 79,5 Millionen Dollar oder neun Cent je Aktie im Vorjahreszeitraum, teilte die französisch-italienische Firma am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Während diese Daten im Rahmen der Erwartungen von Analysten lagen, fiel der Umsatzanstieg auf 2,17 Milliarden Dollar nach 1,7 Milliarden Dollar geringer aus. Die von Reuters befragten Analysten hatten im Durchschnitt 2,19 Milliarden Dollar erwartet.

Testprobleme und andere Faktoren hätten zu Verzögerungen bei der Auslieferung geführt, teilte die Firma mit Sitz in Genf mit. „Der Umsatzwachstum fand auf breiter Basis in vier unserer fünf anvisierten Marktsegmente statt und zeigte eine Verbesserung im Vergleich von Quartal-zu-Quartal“, sagte Firmenchef Pasquale Pistorio. Die stärksten Segmente seien Autos, Konsumelektronik und Industriemärkte gewesen.

Für das dritte Quartal sagte STMicro einen Umsatzanstieg von zwischen 23 Prozent und 30 Prozent zum Vorjahreszeitraum voraus. Dies entspräche den Analystenerwartungen von zwischen 2,23 Milliarden und 2,36 Milliarden Dollar.

Die Gewinnmarge im zweiten Quartal stieg auf 37,4 Prozent, verglichen mit Analystenerwartungen von 37,2 Prozent. Im dritten Quartal werde die Marge wegen technischer Probleme und Währungseffekten bei etwa 37,5 Prozent liegen, hieß es. Pistorio bestätigte das Ziel einer Gewinnmarge von 40 Prozent im vierten Quartal. Voraussetzung sei jedoch, dass sich einige gegenwärtige Entwicklungen leicht verbesserten, sagte er.

STMicro hatte vor neun Monaten eine weit reichende Umstrukturierung seiner Fertigung begonnen. Einige Werke wurden geschlossen, andere nach Asien verlegt.

Die Aktien der Firma bewegen sich auf 17-Monats-Tiefstständen und schlossen in Paris vor Bekanntgabe der Quartalszahlen etwa 1,5 Prozent höher bei 16,43 Euro.

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