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Teurer Personalaufbau: IT-Händler Bechtle bricht der Gewinn weg

Gut 600 Mitarbeiter mehr drücken bei Bechtle auf den Quartalsgewinn. Die wachsenden Erlöse konnten die höheren Kosten nicht ausgleichen. Auch der Wegfall von zwei Schweizer Großkunden macht dem Unternehmen Sorgen.

Computer-Konfiguration bei Bechtle. Quelle: Pressefoto
Computer-Konfiguration bei Bechtle. Quelle: Pressefoto

StuttgartDer kräftige Aufstockung des Personals hat dem IT-Händler und Dienstleister Bechtle einen Gewinneinbruch eingebrockt. Im dritten Quartal erwirtschaftete der vor allem für mittelständische Firmen und die öffentliche Hand tätige Konzern einen Gewinn vor Steuern und Zinsen in Höhe von 18,7 Millionen Euro, vor Jahresfrist waren es noch 22,1 Millionen Euro.

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Nach neun Monaten habe der operative Gewinn mit 51,5 Millionen Euro rund 14 Prozent unter Vorjahr gelegen, teilte Bechtle am Dienstag in Neckarsulm bei Heilbronn mit. Die höheren Personalkosten hätten nicht vollständig durch das Wachstum der Erlöse und die verbesserten Deckungsbeiträge kompensiert werden können. Zuletzt zählte das Unternehmen knapp 6000 Mitarbeiter, gut 600 mehr als im Vorjahr.

IT-Branche

Der Umsatz kletterte im dritten Quartal lediglich um ein Prozent auf 501,6 Millionen Euro. Von Januar bis September summierten sich die Erlöse auf 1,485 Milliarden Euro, fünf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Weitere Details zum Geschäftsverlauf im zurückliegenden Quartal will Bechtle am 13. November bekanntgeben.

Sorgen hatte Bechtle zuletzt der Wegfall von zwei Großkunden in der Schweiz - Nestle und UBS - bereitet. Das koste jährlich rund sechs Millionen Euro Umsatz und 1,5 bis zwei Millionen Euro Gewinn, hatte Vorstandschef Thomas Olemotz im August vorgerechnet. Diese Einbußen zu kompensieren, werde einige Zeit in Anspruch nehmen, hatte der Bechtle-Chef angekündigt nach einem "überraschend gut gelaufenen" Geschäft im Juli eingeräumt.

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