Teures EuGH-Urteil
Telekom Austria stellt sich auf höhere Personalkosten ein

Nach einem EuGH-Urteil zu Gunsten von österreichischen Bundesbeamten muss sich auch die Telekom Austria auf höhere Gehälter und Nachzahlungen einstellen. Der Konzern reagiert mit zusätzlichen Millionenrückstellungen.
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WienDie Telekom Austria erwartet nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs höhere Kosten für ihre österreichischen Mitarbeiter mit Beamtenstatus. Nach den jüngsten Schätzungen könnte das im laufenden Jahr zu zusätzlichen Rückstellungen von 30 bis 40 Millionen Euro führen, teilte das Unternehmen in einem Nachtrag zum Prospekt für die laufende Kapitalerhöhung mit.

Auf diesen Zusatz wies die Telekom am Donnerstag im Amtsblatt der „Wiener Zeitung“ hin. In den kommenden Jahren könnten die Ausgaben weiter um jährlich zehn bis 15 Millionen Euro steigen.

Hintergrund ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Entlohnung von österreichischen Bundesbeamten. Dies könne zur Folge haben, dass auch die Gehälter für Telekom-Beschäftigte steigen oder diese entgangene Gehaltssprünge für die Vergangenheit beanspruchten, erklärte das Unternehmen. Etwa 5000 der österreichweit 9000 Telekom-Mitarbeiter sind Beamte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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