Thomson Reuters
Starker Dollar macht Nachrichtendienst zu schaffen

Der Nachrichtendienst und Bloomberg-Rivale Thomson Reuters leidet unter dem starken Dollar und Sparmaßnahmen der Banken. Insgesamt betont der Dienstelister aber anhaltend gute Geschäfte.
  • 0

New YorkWährungsschwankungen belasten den Nachrichten- und Datenanbieter Thomson Reuters. Im ersten Quartal fiel der Umsatz um drei Prozent, wie der Bloomberg-Rivale am Mittwoch mitteilte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und Übernahmen ergab sich allerdings ein Zuwachs von einem Prozent auf 3,04 Milliarden Dollar.

Dies lag im Rahmen der Analystenerwartungen. Viele amerikanische Unternehmen hatten zuletzt über den hohen Dollar geklagt, der zulasten ihrer Ergebnisse geht. Bei Thomson Reuters fiel der Quartalsgewinn um mehr als fünf Prozent auf 353 Millionen Dollar.

Der Konzern war 2008 aus der Übernahme der britischen Nachrichtenagentur Reuters durch den kanadischen Informationskonzern Thomson entstanden. Das Unternehmen verwies auf anhaltend gute Geschäfte mit Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern. Fortschritte im Vertrieb gebe es zudem im Geschäft mit Nachrichten und Informationen für Börsenprofis, in dem Thomson Reuters seit längerem die massiven Sparmaßnahmen der Banken im Zuge der Finanzkrise zu spüren bekommt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Thomson Reuters: Starker Dollar macht Nachrichtendienst zu schaffen"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%