Time-Warner
„Man of Steel“ spielt 600 Millionen Dollar ein

„The Great Gatsby“ und „Man of Steel“ spülen Geld in die Kassen des US-Medienkonzerns Time Warner. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz deutlich und hob die Jahresprognose an.
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New YorkDie erfolgreichen Roman- und Comicverfilmungen „The Great Gatsby“ mit Leonardo di Caprio und „Man of Steel“ (Superman) lassen beim US-Medienkonzern Time Warner die Kassen klingeln. Das Unternehmen, dem auch der Sender CNN gehört, steigerte Umsatz und Gewinn im abgelaufenen Quartal deutlicher als erwartet und hob seine Jahresprognose an. „Wir hatten ein sehr starkes Quartal und Halbjahr, das uns auf Kurs auch für ein großartiges Gesamtjahr gebracht hat“, sagte Firmenchef Jeff Bewkes am Mittwoch. Die Aktien stiegen vorbörslich um 3,3 Prozent.

Allein „Man of Steel“ um Supermann Clark Kent spielte vom Start am 14. Juni bis zum 4. August weltweit rund 600 Millionen Dollar ein. Damit hatte Time Warner ein glücklicheres Händchen als der Unterhaltungskonzern Walt Disney, der zuvor bekanntgegeben hatte, dass sein geplanter Blockbuster "Lone Ranger" mit Johnny Depp wohl einen Verlust von bis zu 190 Millionen Dollar einfahren werde. Dennoch hat Disney mit einer leichten Steigerung seines Nettogewinns Erwartungen übertroffen.

Bei Time Warner legte der Nettogewinn im zweiten Quartal um fast 90 Prozent zu auf 772 Millionen Dollar und der Umsatz um rund zehn Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar. In der Film- und Unterhaltungssparte (Warner Bros) gab es ein Plus von 13 Prozent auf 2,9 Milliarden und bei den TV-Sendern (Turner Broadcasting, HBO) von sieben Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar. Pro Aktie verdiente Time Warner mit 83 Cent sechs Cent mehr als erwartet.

Für das laufende Gesamtjahr werde der Ausblick angehoben, teilte der Konzern zudem mit. Erwartet werde nun ein bereinigtes Ergebnis je Aktie das um etwa 15 Prozent über den 3,24 Dollar des Vorjahres liege. Das liefe nach Reuters-Berechnungen auf etwa 3,72 Dollar je Aktie hinaus. Analysten haben bislang im Schnitt 3,68 Dollar vorhergesagt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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