Time Warner US-Medienriese mit zweistelligem Umsatzsprung

Die aktuellen Zahlen von Time Warner sind rosig. Umsatz und operativer Gewinn konnten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert werden. Der Milliardenverkauf an AT&T läuft planmäßig.
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Mit einem Umsatzsprung von 17 Prozent trieb vor allem das Filmstudio Warner Bros das Wachstum. Quelle: Reuters
Time Warner

Mit einem Umsatzsprung von 17 Prozent trieb vor allem das Filmstudio Warner Bros das Wachstum.

(Foto: Reuters)

New YorkKino- und TV-Hits lassen beim US-Medienkonzern Time Warner weiter die Kassen klingeln. Im vierten Quartal legten die Erlöse verglichen mit dem Vorjahreswert um elf Prozent auf 7,9 Milliarden Dollar (7,4 Milliarden Euro) zu, wie das Unternehmen am Mittwoch in New York mitteilte. Den Milliarden-Verkauf an den Telekomriesen AT&T will man wie geplant in diesem Jahr zum Abschluss bringen.

Mit einem Umsatzsprung von 17 Prozent trieb vor allem das Filmstudio Warner Bros das Wachstum. Aber auch beim Bezahlsender HBO („Game of Thrones“) und der TV-Tochter Turner mit dem Nachrichten-Flaggschiff CNN oder dem Unterhaltungskanal TNT („The Big Bang Theory“) stiegen die Einnahmen.

Was die Deutschen an den Fernseher fesselt
Platz 10: Luther
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Idris Elba konnte als scharfsinniger Detective John Luther so einige Fälle lösen und damit die Fernsehzuschauer überzeugen. Die Serie umfasst vier Staffeln und wurde auf ZDF neo ausgestrahlt. Wissenschaftler von der Universität Münster haben internationale, englischsprachig produzierte Serien untersucht. Die Studie untersucht die Unterschiede zwischen diesem neuen Serientyp und herkömmlich produzierten TV-Serien und analysiert die Gründe, was solche Serien erfolgreich macht.

Quelle: „Das Phänomen neue Drama-Serien“ (Universität Münster), dpa

Platz 9: Suits
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Die Geschichte rund um den charismatischen Anwalt Harvey Spector (Gabriel macht, rechts) den exzentrischen Louis Litt (Rick Hoffman, Mitte) und den hochintelligenten Mike Ross (Patrick J. Adams, links) konnte das Publikum überzeugen. Geplant sind sieben Staffeln und derzeitig wird die sechste in den USA ausgestrahlt. „Fast jeder zweite Deutsche mit Internet-Zugang kennt zumindest einige Vertreter dieses neuartigen Typs TV-Serie“, sagte der Marketingwissenschaftler Thorsten Hennig-Thurau vor der Vorstellung der Studie mit dem Titel „Phänomen Neue Drama-Serien“ bei der internationalen „Big Data, Big Movies“-Konferenz in Potsdam.

Platz 8: Orange is the New Black
3 von 10

Die Knastserie basiert auf den gleichnamigen Roman von Piper Kerman und erzählte die Geschichte des Gefängnisaufenthalts von Piper Chapman (Taylor Schilling, Foto). Diese rutschte unfreiwillig während ihre Collegezeit in einen Drogenschmuggel- und Geldwäschering und muss zehn Jahre später die Schuld dafür absitzen.

Platz 7: Shameless
4 von 10

Eine tragische Geschichte mit viel Augenzwinkern: Der alkoholkranke Frank Gallagher (William H. Macy, Mitte) liebt seine Großfamilie, doch neigt auch dazu, sich bis zur Besinnungslosigkeit zu betrinken. So sind die Kinder auf sich allein gestellt, was einige Probleme mit sich bringen kann.

Platz 6: Downtown Abbey
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Die Rückkehr des britischen Kostümdramas: Downtown Abbey erzählt die Geschichte von dem Earl von Grantham Robert Crawley (Hugh Bonneville, Foto). Dieser muss einen Weg finden, sein Erbe nicht einen Fremden zu übergeben. Da er allerdings keinen Sohn hat, könnte sich das schwierig gestalten.

Platz 5: Sherlock
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Conan Arthur Doyles berühmter Detektiv Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch, links) wird zusammen mit seinem Assistenten Dr. John Watson (Martin Freeman, rechts) in die Gegenwart geführt. Dort treffen sie nicht nur auf bekannte Feinde wie Jim Moriarty.

Platz 4: The Walking Dead
7 von 10

Die Zombieserie ums nackte Überleben der letzten Menschen rauscht leider knapp an der Top drei Platzierung vorbei. Sie erzählt nicht nur den Kampf gegen die Untoten, sondern auch gegen andere Gruppen Überlebender und ihre etwas „unüblichen“ sozialen Strukturen.

Wegen hoher Sonderkosten brach der Überschuss dennoch von 857 auf 293 Millionen Dollar ein. Den operativen Gewinn konnte der Konzern jedoch um 22 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar steigern.

Time Warner hatte Ende Oktober eine Einigung mit AT&T erzielt – das Unternehmen will sich inklusive übernommener Schulden für rund 109 Milliarden Dollar an den US-Telekom-Giganten verkaufen. Die Großübernahme muss allerdings von den Kartellbehörden genehmigt werden und wird wegen der geballten Marktmacht beider Konzerne von einigen Beobachtern kritisch gesehen.

Der neue US-Präsident Donald Trump hatte sich im Wahlkampf gegen den Milliarden-Deal positioniert. Andererseits hat er auch angekündigt, die Regulierungshürden für US-Unternehmen zu senken.

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  • dpa
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