Tochter GEA beeinflusst Geschäftssituation positiv
MG Technologies schraubt Prognosen herunter

Der Maschinen- und Anlagenbauer MG Technologies hat seine Prognose für das Gesamtjahr gesenkt. Wie der Konzern am Freitag in Frankfurt mitteilte, wird für 2004 mit einem niedrigeren Vorsteuergewinn gerechnet als bislang in Aussicht gestellt.

HB FRANKFURT. Ursprünglich hatte das im MDax notierte Unternehmen einen Gewinn vor Steuern zwischen 40 und 60 Millionen Euro erwartet. Das Unternehmen begründete die nicht näher bezifferte Absenkung mit einem hinter den Erwartungen zurückbleibende Auftragseingang bei der Tochter Lurgi. „Hinzu kommt, dass Aufwendungen aus der Veränderung im Vorstand berücksichtigt werden müssen“, hieß es in der Mitteilung. Damit könnten nach Einschätzung von Branchenexperten Abfindungszahlungen für den bisherigen Vorstandschef Udo Stark gemeint sein, der sein Amt in der vergangenen Woche nach einem Streit mit dem Großaktionär Otto Happel an den Vorstandskollegen Jürg Oleas abgegeben hatte.

MG Technologies hat im dritten Quartal 2004 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 10,2 Millionen Euro (Vorjahresquartal: minus 8,1 Millionen Euro) und einen Umsatz von 999 Millionen Euro (1,033 Mrd Euro) erzielt. Dabei war die Geschäftsentwicklung geprägt von einer spürbaren Ergebnisverbesserung der Tochter GEA, dem künftigen Kernstück des Konzerns, und einer gegenüber der ersten Jahreshälfte kaum veränderten Situation im Großanlagenbau. Die detaillierten Quartalszahlen sollen am kommenden Dienstag (9.11.) vorgelegt werden.

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