Tomtom
Navi-Anbieter setzt auf Uber und Apple

Der Umsatz von Tomtom steigt auf mehr als eine Milliarde Euro. Doch unter dem Strich bleiben nur 50 Millionen Euro Gewinn. Grund sind die Investitionen des Navigations-Unternehmens. Die sollen sich jetzt auszahlen.

AmsterdamGroßaufträge von Apple und dem Fahrdienst Uber sollen den Gewinn des Navigations-Anbieters Tomtom im laufenden Jahr anschieben. Die Niederländer rechnen mit einem Plus von zehn Prozent beim Ergebnis je Aktie. Beim Umsatz steuert Tomtom ein Plus von fünf Prozent an, wie das Unternehmen am Dienstag weiter mitteilte. Anleger hatten offenbar noch mehr erwartet: Die Aktie brach in Amsterdam gut sechs Prozent ein.

Im vergangenen Jahr waren die Einnahmen um sechs Prozent auf mehr als eine Milliarde Euro gestiegen. Im Schlussquartal lag das Plus sogar bei neun Prozent. Der bereinigte Gewinn sank 2015 dagegen um 18 Prozent auf knapp 50 Millionen Euro. Tomtom machte unter anderem gestiegene Investitionen für den Rückgang verantwortlich.

Der Navigations-Anbieter setzt insbesondere auf das Geschäft mit selbstfahrenden Autos und arbeitet mit Volkswagen und Bosch zusammen. Der Konkurrent des Kartendienstes Here, der den deutschen Premium-Autobauern Daimler, BMW und Audi gehört, setzte sich im November auch beim Fahrdienst Uber durch und wird dessen Fahrer über mehrere Jahre mit digitalen Karten und Verkehrsdaten versorgen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%