Trotz deutscher Konsumschwäche starke Auslandszuwächse
Jahresgewinn von Sennheiser gesunken

Der Mikrofon- und Kopfhörerhersteller Sennheiser legte 2003 dank guter Geschäfte im Ausland beim Umsatz zu. Trotzdem hat das Unternehmen im vergangenen Jahr weniger verdient.

HB WEDEMARK. Der Jahresüberschuss fiel von 10,2 Millionen Euro im Vorjahr auf 6,8 Millionen Euro, wie Geschäftsführer Rolf Meyer am Dienstag auf Anfrage sagte. Als Gründe nannte er Aufwendungen für Altersteilzeit sowie negative Wechselkurseffekte wegen des starken Euro.

In Deutschland drückte die anhaltende Konsumschwäche den Umsatz, wie das Unternehmen in der Wedemark mitteilte. Insgesamt stieg der Umsatz 2003 um 3,6 Prozent auf 237,2 Millionen Euro. Bei einer Stabilisierung der Konjunktur rechnet Sennheiser für das laufende Jahr mit einer deutlichen Steigerung.

Der Auslandsanteil des Familienunternehmenslag lag im vergangenen Jahr bei 80 Prozent. Prozentual die stärksten Zuwächse verzeichnete Sennheiser in Nord- und Osteuropa; der Umsatz dort erhöhte sich um 12,7 Prozent auf 38,1 Millionen Euro. Größte Absatzregion blieb aber Amerika mit einem Umsatzvolumen von 66,2 (66,3) Millionen Euro. In Deutschland sanken die Erlöse um 4 Prozent auf 41,2 Millionen Euro. Während für die deutschen Werke 2004 eine gleich bleibende Produktionsleistung geplant ist, will Sennheiser die Produktion in seinem US-Werk ausbauen.

Bei seinen Produkten verzeichnete Sennheiser 2003 einen leichten Umsatzrückgang bei drahtlosen sowie drahtgebundenen Mikrofonen. Ein starkes Plus gab es dagegen bei Kopfhörern. Die Zahl der Sennheiser- Beschäftigten stieg um 7 Prozent auf rund 1 600.

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