Trotz Forderungen von EU-Kommission
Tomtom hält an Plänen für Tele-Atlas-Übernahme fest

Der niederländische Navigationsgeräte-Hersteller Tomtom sieht nach eigenen Angaben keinen Grund für ein Abrücken von seinen Kaufplänen für den Digitalkarten-Anbieter Tele Atlas. Die EU-Kommission hatte laut Thomson Financial neue Vorschläge von Tomtom gefordert, wie angesichts der Konsolidierung der Branche der Wettbewerb gesichert werden könne.

HB AMSTERDAM. Tomtom stehe unverändert zu dem Vorhaben, sagte Unternehmenssprecher Taco Titulaer nach einem Kurseinbruch der Tele-Atlas-Aktien am Freitag. Man führe einen "konstruktiven Dialog" mit den Wettbewerbsbehörden und arbeite darauf hin, das Geschäft zu verwirklichen. Auch dessen Finanzierung sei nicht gefährdet.

Bei den Forderungen der EU-Kommission gehe es nicht um einschneidende Maßnahmen wie den Verkauf bestimmter Aktivitäten, hieß es in dem Thomson-Financial-Bericht ohne Quellen. Daraufhin legte die Tele-Atlas-Aktie am Freitag zunächst rund fünf Prozent zu.

Später kursierten unter Händlern jedoch Gerüchte über einen Rückzug der Übernahmepläne. Die Tele-Atlas-Aktie wurde daraufhin in Amsterdam 11,3 Prozent tiefer bei 22,70 Euro gehandelt, in Frankfurt gab sie 11,4 Prozent auf 22,82 Euro nach. Das Tomtom-Papier lag 2,1 Prozent im Minus bei 20,97 Euro.

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