Trotz Gewinnrückgang
Cisco sieht die Krise schwinden

Die Ergebnisse schlechter, der Ausblick besser: Netzwerkausrüster Cisco sieht trotz eines Gewinnrückgangs klare Zeichen für eine Trendwende. Denn auch knapp 19 Prozent weniger verdient wurden, konnten die Analystenerwartungen übertroffen werden. Die Branche greift den Silberstreif am Horizont gerne auf.
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HB SAN JOSE. Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco sieht sich trotz eines nochmaligen Gewinnrückgangs nach der Krise nun wieder im Aufwind. Die Zuversicht des US-Konzerns ist ein Hoffnungssignal für die gesamte Technologiebranche.

Der Überschuss fiel in Ciscos Ende Oktober abgeschlossenem ersten Geschäftsquartal im Vergleich zum Vorjahr um knapp 19 Prozent auf 1,8 Mrd. Dollar (1,2 Mrd Euro). Auch der Umsatz gab um etwa 13 Prozent auf 9,0 Mrd. Dollar nach, wie der Konzern am Mittwoch nach US-Börsenschluss in San Jose (Kalifornien) bekanntgab.

Doch die Zahlen übertrafen die Erwartungen der Analysten klar. Cisco-Chef John Chambers gab sich optimistisch: Nach einem Wendepunkt zur Jahresmitte habe der Konzern seither starke Wachstumstrends verzeichnet. Die Cisco-Aktie stieg in einer ersten Reaktion im nachbörslichen US-Handel deutlich.

Cisco stellt Router und Schaltstellen (Switches) für den Datenverkehr her, die heute in praktisch jedem größeren Unternehmen mit Computern benötigt werden. Der Konzern gilt daher nicht nur in der Technologie-Industrie als wichtiges Stimmungsbarometer. Cisco rückte erst vor wenigen Monaten in den Dow-Jones-Aktienindex der 30 bedeutendsten US-Konzerne auf.

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