Trotzdem deutliches Gewinnplus
Hitachi hat Probleme im Kerngeschäft

Der japanische Elektronikriese Hitachi hat im abgelaufenen Quartal ein deutliches Gewinnplus verbucht. Dies ist insbesondere dem starken Geschäft in der Maschinensparte und bei der Speicherchip-Zulieferertochter zu verdanken. Sorgen bereitete Hitachi jedoch das Kerngeschäft mit Fernsehern und Festplatten. Für die Flachbildschirm-TV-Sparte wies Hitachi Verluste aus.

HB TOKIO. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, stieg der Betriebsgewinn im Zeitraum von April bis Juni auf 17,14 Mrd. Yen (rund 117,5 Mill. Euro) nach 1,29 Mrd. Yen vor einem Jahr und übertraf damit deutlich die Erwartungen. Befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem operativen Gewinn von 5,4 Mrd. Yen gerechnet. Besonders gut verdienten Hitachi-Angaben zufolge dabei der Hersteller von hydraulischen Schaufeln, Hitachi Construction Machinery sowie Hitachi Kokusai, ein Ausrüster für die Mikrochip-Herstellung.

Hitachi wollte am Montag keine Prognose darüber abgeben, ob seine Flachbildschirm-TV-Sparte im zweiten Geschäfts-Halbjahr wieder in die Gewinnzone zurückkehren wird. Der Bereich war durch einen scharfen Wettbewerb, der zu einem Preisverfall führte, unter Druck geraten.

Für das Gesamtjahr bekräftigte der Konzern, dessen Produktpalette von Staubsaugern bis zu Atomenergie-Systemen reicht, seinen Ausblick. Demnach rechnet Toshiba mit einem Plus beim operativen Gewinn von 13 Prozent.

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