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Tumblr-Übernahme: Yahoos große Wette

Es ist ein neuer Schritt im Kampf gegen den Schwund der Werbeeinnahmen: Mit der Übernahme des Blog-Dienstes Tumblr will der Internetkonzern Yahoo neue, junge Kunden anlocken – und greift dafür tief in die Tasche.

Quelle: AFP
Quelle: AFP

New YorkYahoo-Chefin Marissa Mayer rüstet den Internetpionier der ersten Stunde für die Zukunft. Nachdem bisher vor allem Sparrunden auf ihrem Zettel standen, investiert sie mit dem Kauf der Blogging-Plattform Tumblr nun in die größte Finanztransaktion, seit sie im vergangenen Sommer ihr Amt als Yahoo-Chefin angetreten hat.

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Yahoo wolle durch die Blogging-Plattform den Zugang zur Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen ausbauen, hieß es laut Medienberichten. Yahoo-Chefin Marissa Mayer muss wieder mehr Nutzer und Werbekunden anlocken, um dem seit Jahren schwächelnden Unternehmen wieder auf die Beine zu helfen.

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Die Geschäfte liefen zu Jahresbeginn schwächer als erwartet, hieß es jüngst zur Vorlage der Quartalszahlen. Der Gewinn stieg zwar um 36 Prozent auf 390 Millionen Dollar, doch der Nettoumsatz stagnierte ohne die Gebühren von Partnerunternehmen bei 1,07 Milliarden Dollar. Zudem fielen vor allem die Werbeeinnahmen enttäuschend aus. Auch die Zahl der Nutzer von Yahoos Internetangeboten ging zurück.

Nun will sich Mayer die Kunden zurückholen – zu einem hohen Preis. Der Kaufpreis von 1,1 Milliarden Dollar (855 Millionen Euro) werde fast vollständig aus Barmitteln beglichen, erklärte Yahoo am Montag. Das bei jungen Leuten beliebte Tumblr soll den Angaben zufolge ein eigenständig arbeitendes Unternehmen bleiben. David Karp, der Tumblr 2007 gegründet hatte, bleibe Chef der Plattform.

  • 20.05.2013, 22:30 UhrSchaarschmidt

    Die armen Aktionäre.Yahoo zahlt das Hundertfache des Jahresgewinns für diese Firma.Das bedeutet in hundert Jahren haben sie ihren Einstand raus.Wie zur Jahrtausendwende!Na ja,Yahoo kommt von über 120 Euro,da haben die noch Luft.

  • 20.05.2013, 15:34 Uhrkat7

    In Bar, keine Aktien, fragt man sich wieso das?

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