TV-Hersteller steigert Betriebsergebnis
Loewe legt zu

Die Nachfrage nach Flachbildschirmen hat das Ergebnis der größten deutschen Fernsehgeräteherstellers Loewe beflügelt. Das Unternehmen, das vor noch nicht allzu langer Zeit als stark angeschlagen galt, konnte den operativen Gewinn um 60 Prozent steigern. Doch nicht nur die Zahlen für das jahr 2007 dürften Anleger und Mitarbeiter freuen.

HB MÜNCHEN. Der größte deutsche Fernsehgerätehersteller Loewe hat den operativen Gewinn im vergangenen Jahr dank der großen Nachfrage nach großen Flachbildschirmfernsehern stark gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) sei um 60 Prozent auf 21 Mill. Euro geklettert, teilte das fränkische Unternehmen am Montag mit. Der Umsatz sei um neun Prozent auf rund 373 Mill. Euro gestiegen.

"Loewe hat sich 2007 hervorragend entwickelt und ist auf gutem Weg, die Marktführerschaft für Home Entertainment Systeme in Europa auszubauen", erklärte der scheidende Vorstandschef Rainer Hecker.

Erstmals seit 2003 will Loewe wieder eine Dividende zahlen. Die Mitarbeiter der Kronacher Firma, die noch vor zwei Jahren zur Rettung des einst schwer angeschlagenen Unternehmens auf Gehalt verzichtet hatte, erhielten Jahr eine Erfolgsprämie.

Für 2008 gab sich Hecker, der im Juni von Rolf-Benz-Manager Frieder Löhrer abgelöst wird, optimistisch. Wegen der anhaltend hohen Nachfrage nach großformatigen LCD-Flachbildfernsehern, der Fußball-Europameisterschaft und des gestiegenen Markenbewusstseins der Kunden rechne die Traditionsfirma für das laufende Jahr mit einem Umsatzplus von sieben Prozent auf 400 Mill. Euro. Das Betriebsergebnis werde um 14 Prozent auf 24 Mill. Euro zulegen, hieß es.

Loewe trotzt dem Trend bei teurer Unterhaltungselektronik. Die dänische Bang & Olufsen hatte einen Gewinneinbruch erlitten und nach einem getrübten Ausblick ihren Vorstandschef vor die Tür gesetzt.

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