Überflüssige Positionen
Motorola streicht 1 000 Stellen

Der US-Handy-Hersteller und Telekomausrüster Motorola will im Zusammenhang mit der Ausgliederung seiner Halbleitersparte 1 000 Stellen streichen. Dieser Schritt werde einmalig etwa 50 Mill. Dollar an Abfindungen kosten, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

dpa WASHINGTON. Einige Positionen im Unternehmen seien durch den Börsengang der jetzigen Halbleiter-Tochter Freescale Semiconductor Inc. überflüssig geworden, sagte Motorola-Sprecherin Jennifer Weyrauch. Motorola versucht derzeit auch, Branchenführer Nokia im Handy-Markt weiter Marktanteile abzuringen. Im zweiten Quartal 2004 hatte das Unternehmen nach Erhebungen der Markforschung Gartner von 14,5 Prozent auf 15,8 Prozent Marktanteil zugelegt, während Branchenprimus Nokia von 35,6 auf 29,7 Prozent absackte.

Die Stellenstreichungen seien Teil der Bemühungen des neuen Motorola-Chefs Ed Zander, die Kosten im Unternehmen weiter zu reduzieren, hieß es. Im dritten Quartal würden zudem Kosten von 80 Mill. Dollar für einen vorzeitigen Abbau von Schulden anfallen. Motorola hatte im Sommer seine Halbleitersparte unter dem Namen Freescale Semiconductor an die Börse gebracht, hält aber weiterhin die Mehrheit der Stimmrechte. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 88 000 Mitarbeiter in 130 Ländern.

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