Übernahme
Griechen erlauben Verkauf von OTE

Nach langwierigen Verhandlungen ist die Deutsche Telekom in Griechenland endlich am Ziel. Nach der Zustimmung des Parlaments kann sie 25 Prozent am einheimischen Telekom-Konzern OTE kaufen und somit ihre Präsenz auf dem südosteuropäischen Markt stärken.Bis 2011 hat sie zudem die Chance, ihren Anteil zu erhöhen.

HB ATHEN. Das griechische Parlament hat am Donnerstagmorgen dem Verkauf eines Staatsanteils am einheimischen Telekom-Konzern OTE an die Deutsche Telekom gebilligt. Die Abgeordneten votierten mit 151 gegen 144 Stimmen für den Verkauf eines dreiprozentigen OTE-Anteils.

Griechenland und die Deutsche Telekom werden künftig jeweils 25 Prozent plus eine Aktie an OTE halten. Für den dreiprozentigen Anteil zahlt die Telekom 3,2 Milliarden Euro. Bis 2011 könnte der griechische Staat zudem weitere 15 Prozent an OTE an die Telekom verkaufen.

Griechenland hatte monatelang nach einem strategischen Partner für OTE gesucht. Nach dem Anteilsverkauf kann die Telekom künftig auch den Chef von OTE bestimmen. Mit dem Kauf stärkt die Deutsche Telekom ihre Präsenz auf dem südosteuropäischen Markt. OTE ist Marktführer im Festnetz- und Mobilfunkgeschäft in Griechenland und auch in Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Albanien und mit einer Beteiligung in Serbien aktiv.

Der Konzern erzielte 2007 einen Umsatz von 6,3 Mrd. Euro und erwirtschaftete einen Nettogewinn von 662,6 Mill. Euro. Als Filetstück von OTE gilt die Mobilfunktochter Cosmote. Der Kauf bewertet OTE mit dem Sechsfachen des operativen Gewinns vor Abschreibungen (Ebitda). Das ist im Vergleich mit anderen Deals günstig.

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