Übernahme
Murdoch bekommt neue Probleme

Bei Übernahme des Medienkonzerns Dow Jones muss Rupert Murdoch noch eine letzte große Hürde nehmen: Die Genehmigung der US-Aufsichtsbehörde steht noch aus. Ein erstes Mitglied hat sich bereits geäußert – und zwar kritisch.

HB WASHINGTON. Ein Mitglied der US-Aufsichtsbehörde FCC hat eine sorgfältige Prüfung der geplanten Fusion der Medienkonzerne Dow Jones und News Corporation gefordert. Die FCC solle prüfen, ob der Zusammenschluss der beiden Unternehmen mit den Regeln der Telekommunikationsaufsicht vereinbar sei, sagte Michael Copps. Das Geschäft würde vor allem in New York zu einer geringeren Meinungsvielfalt führen, sagte er. Das Kommissionsmitglied gilt als scharfer Gegner der Konsolidierung in der Medienbranche.

Rupert Murdochs Konzern News Corporation und die „Wall Street Journal“-Mutter Dow Jones hatten am Mittwoch mitgeteilt, sie bereiteten ein Fusionsabkommen vor. Die Transaktion habe einen Wert von 5,6 Milliarden Dollar und solle im vierten Quartal des Kalenderjahres abgeschlossen werden. Murdoch würde mit dem Kauf zu einem wichtigen Akteur im Markt für Finanznachrichten aufsteigen. Zur News Corporation gehören bereits Zeitungen wie die britische „Times“ und die „Sun“, Fernsehstationen, Filmstudios und Internetfirmen wie die Kontaktseite MySpace.

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