Übernahme von Bellsouth
AT & T macht Zugeständisse

Der amerikanische Telekomkonzern AT & T hat für die geplante Übernahme seines Konkurrenten Bellsouth weitere Zugeständnisse gemacht.

dpa-afx WASHINGTON. Wie die Gesellschaft in einem am Donnerstagabend (Ortszeit) veröffentlichten Brief bekannt gab, soll der Zugang zum Telefonnetz des fusionierten Unternehmens vereinfacht und einige Mobilfunklizenzen abgegeben werden. Mit den Zugeständnissen reagiert AT & T auf Bedenken der Aufsichtsbehörde FCC (Federal Communications Commission).

Das zuständige fünfköpfige FCC-Gremium hatte die Abstimmung über die Fusion beider Telekomunternehmen mehrfach verschoben. Nachdem sich ein Vertreter für befangen erklärt hatte, droht bei der Abstimmung nun ein Patt. Während die beiden republikanischen Delegierten die Fusion durchwinken wollen, befürchten die beiden demokratischen Vertreter Nachteile für den Wettbewerb auf dem amerikanischen Telekommarkt. Bereits im Oktober hatte AT & T Zugeständnisse gemacht, die nach Ansicht der Demokraten aber nicht weit genug gingen.

Durch den Zusammenschluss entsteht ein Schwergewicht mit 300 000 Mitarbeitern und einem kombinierten Umsatz von 117 Mrd. Dollar im vergangenen Jahr. Die amerikanische Telekombranche befindet sich in einer Konsolidierungsphase. So erwarb im vergangenen Jahr SBC seinen Wettbewerber AT & T und firmiert seitdem unter AT & T.

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