Übernahme
Warner Music blitzt bei Emi ab

Der britische Musikkonzern Emi will den kleineren US-Konkurrenten Warner Music übernehmen. Doch der wehrt sich und dreht den Spieß um. Für 2,5 Mrd. Pfund wollen die US-Amerikaner Emi schlucken. Das gefällt Emi natürlich nicht.

HB LONDON. Emi teilte am Mittwoch mit, das Angebot in Höhe von 320 Pence je Aktie sei „vollkommen inakzeptabel“. Die Briten gehen eigenen Angaben zufolge hingegen davon aus, dass ihr eigenes Übernahmeangebot für Warner Music in Höhe von 31 Dollar je Aktie weiterhin attraktiver für die Aktionäre beider Unternehmen sei.

Anfang Mai hatte Warner, der viertgrößte Musikkonzern der Welt, eine 4,2 Mrd. Dollar schwere Übernahmeofferte des Rivalen Emi abgelehnt. Emi – die Nummer drei der Branche – soll auch an der zum Verkauf stehenden Musiksparte BMG des Gütersloher Bertelsmann-Konzerns interessiert sein.

Emi verhandelt aus einer starken Position heraus. Der Gewinn im Geschäftsjahr 2005/2006 (zum 31.3.2006) ist deutlich gestiegen. Künstler wie Robbie Williams, Coldplay und Gorillaz trugen in erheblichem Maße zu dem Erfolg bei, hieß es. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich der Vorsteuergewinn vor Sonderposten und Abschreibungen um 12,9 Prozent auf 159,3 Mill. britische Pfund (rund 233,5 Mill. Euro).

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