Übernahmeangebot von Schneider
Britischer Softwarekonzern Aveva erhält neue Offerte

Im Dezember galt die Übernahme des britischen Industrie-Softwareanbieters Aveva durch den französischen Elektronik-Konzern Schneider noch als zu komplex und teuer. Jetzt hat offenbar ein Umdenken eingesetzt.

BangaloreEine Übernahme des britischen Industrie-SoftwareanbietersEine Übernahme des britischen Industrie-Softwareanbieters Aveva durch den französischen Elektronik-Konzern Schneider ist wieder auf dem Tisch. Aveva teilte am Montag mit, ein Angebot erhalten zu haben. Es enthalte Bar- und Aktien-Komponenten. Sollte es angenommen werden, würde Schneider Electric die Mehrheit der Aveva-Anteile bekommen. Es gebe nun Gespräche mit den Franzosen. Im Dezember war ein erster Anlauf gescheitert. Der Zusammenschluss sei zu komplex und teuer, hieß es damals von beiden Firmen.

An der Londoner Börse verteuerten sich Aveva-Aktien zum Wochenbeginn um knapp zehn Prozent. Schneider-Papiere büßten dagegen in Paris mehr als zwei Prozent an Wert ein. Aveva mit Sitz in London ist eine Abspaltung der Universität von Cambridge. Das Unternehmen bietet Software an, die beim Bau von Ölbohr-Plattformen, Schiffen und Atomreaktoren genutzt wird.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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