Übernahmekampf
Showdown der Web-Giganten

Der Kampf um Yahoo führt zu überraschenden Allianzen. Microsoft verbündet sich mit Rupert Murdochs News Corp., Time Warner unterstützt den angeschlagenen Online-Pionier. Wer sich durchsetzt, ist noch unklar. Fest steht, dass die Branche vor einer Neuordnung steht. Handelsblatt.com zeigt vier Szenarien.

Szenario I: Microsoft setzt sich alleine durch

Microsoft löste das Gezerre um Yahoo erst aus. Der weltgrößte Softwarehersteller legte Ende Januar ein Übernahmeangebot für Yahoo vor, das sich auf rund 41 Mrd. Dollar beläuft. Seither wehrt sich der Internetkonzern mit Händen und Füßen gegen die Avancen Microsofts. Yahoo-Chef Jerry Yang lehnte die Offerte mehrfach als zu niedrig ab und versuchte, andere Käufer oder Partner zu finden, die die Eigenständigkeit des Unternehmens sichern.

Dennoch rechnen die meisten Analysten damit, dass Microsoft zum Zuge kommt. Der Konzern habe genug Geld, um sein Angebot notfalls noch anzuheben, glauben die Experten der Credit Suisse. Und Microsoft-Chef Steve Ballmer hat wiederholt betont, dass die Übernahme von höchstem strategischem Interesse für sein Unternehmen ist.

Der Grund: Microsoft hinkt im lukrativen Geschäft mit Onlinewerbung weit hinter dem Rivalen Google her. Nach Berechnungen des Marktforschers E-Marketer verbucht der Softwarekonzern lediglich rund sieben Prozent der Werbeausgaben im Internet, Google kommt dagegen auf knapp ein Drittel. Durch den Kauf Yahoos könnte Microsoft diese Lücke deutlich verkleinern: Gemeinsam kämen die beiden Unternehmen auf rund 25 Prozent.

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