Übernahmen verschönern Zwischenbilanz
Ericsson kauft sich Gewinn

Der schwedische Telekomausrüster Ericsson hat im Auftaktquartal von Zukäufen profitiert.

dpa-afx STOCKHOLM. Der Überschuss sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 5,8 Mrd. schwedische Kronen (rund 632 Mill. Euro) gestiegen, teilte die Gesellschaft am Donnerstag in Stockholm mit. Das Vorsteuerergebnis entsprach mit 8,3 (Vorjahr: 6,7) Mrd. Kronen den Schätzungen der vom Finanzdienstleister SME Direkt befragten Analysten. Das Umsatzplus fiel mit acht Prozent auf 42,2 Mrd. Kronen ebenfalls etwas besser als von Analysten erwartet (41,8 Mrd) aus.

Die operative Marge lag mit 19,3 Prozent leicht unter der Prognose (19,6). Die Bruttomarge lag mit 43,0 Prozent indes über den Schätzungen (41,7).

Die operative Marge wegen saisonal bedingtem Umsatzrückgang verglichen mit dem Vorquartal rückläufig, sagte Ericsson-Chef Carl-Henric Svanberg. Im vierten Quartal des Vorjahres hatte sie bei 22,5 Prozent gelegen. Die positiven Effekte der Integration von Marconi hätten den Margenzuwachs gefördert. Ericsson baute sein Geschäft in den vergangenen Monaten durch Akquisitionen aus. Unter anderem erwarben die Schweden Redback Network sowie Marconi und wollen sich nun die norwegische Tandberg Television einverleiben.

Das Umsatzwachstum sei vor allem Westeuropa und Projekten in Zentral- und Osteuropa sowie dem Geschäft im Mittleren Osten, in Afrika und Asien zu verdanken, sagte Svanberg.

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