Übernahmepoker
Microsoft erwägt höheres Angebot für Yahoo

Microsoft geht im Übernahmepoker offenbar auf Yahoo zu: Der Softwarekonzern hat seine milliardenschwere Offerte laut US-Medien nun doch aufgestockt. Darauf reagierten auch die Aktienkurse.

HB BOSTON/NEW YORK. Zwar könne noch am Wochenende eine Einigung erzielt werden. Die Gespräche zwischen dem weltgrößten Softwarekonzern und dem Internet-Unternehmen befänden sich jedoch in einer „sensiblen Phase“. Ein Gelingen sei nicht sicher, hieß es. Aus Kreisen verlautete, dass Yahoo sich weiter nach Alternativen umschaue.

Am Samstag vergangener Woche war eine von Microsoft gesetzte Frist abgelaufen. Investoren gingen am Freitag an der Börse trotzdem davon aus, dass es zu einer Einigung kommen wird. Yahoo-Aktien stiegen um fast sieben Prozent, während Microsoft- Titel um 0,5 Prozent fielen. Jeder weitere Dollar pro Aktie beim Kaufpreis würde Microsoft etwa weitere 1,4 Milliarden Dollar kosten. Einige Aktionäre des Konzerns stellen daher die Fusion infrage. Microsoft-Chef Steve Ballmer erklärte am Donnerstag, dass zu den Alternativen auch ein feindlicher Übernahmeversuch sowie ein Fallenlassen des Gebots gehörten.

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