Übernahmeversuch

23-Jähriger lehnt Milliarden-Angebot von Facebook ab

Facebook war zum größten Zukauf der Firmengeschichte bereit, doch das Start-up Snapchat ließ den Internetriesen abblitzen. Der Unternehmenschef hofft, dass er in einigen Monaten noch deutlich mehr verdienen kann.
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Snapchat-Chef Evan Spiegel: Vor kurzem lehnte er ein Übernahmeangebot über drei Milliarden Dollar von Facebook ab. Quelle: ap

Snapchat-Chef Evan Spiegel: Vor kurzem lehnte er ein Übernahmeangebot über drei Milliarden Dollar von Facebook ab.

(Foto: ap)

New York, CharlotteDie Foto-App Snapchat hat nach einem Zeitungsbericht zum wiederholten Male ein Übernahmeangebot von Facebook abgelehnt. Das weltgrößte Online-Netzwerk habe 3 Milliarden Dollar und mehr geboten, schrieb das „Wall Street Journal“ am Mittwoch unter Berufung auf eingeweihte Personen. Zuvor hatte das Blatt bereits von einem Angebot über 1 Milliarde Dollar berichtet.

Der 23-jährige Snapchat-Mitgründer und -Chef Evan Spiegel will demnach vor einem Verkauf oder einer Beteiligung zunächst die Zahl der Nutzer und Nachrichten weiter steigern, um einen noch besseren Preis zu erzielen. Der chinesische Internetriese Tencent habe bereits vier Milliarden Dollar geboten, schrieb das „Wall Street Journal“. Eine offizielle Stellungnahme gab es nicht.

Über Snapchat lassen sich Fotos und Videos an Freunde schicken. Die Bilder sind allerdings nur wenige Sekunden zu sehen. Der Dienst ist besonders bei Jugendlichen beliebt - und gilt in dieser Altersklasse als Konkurrenz zu Facebook. Das von Mark Zuckerberg geführte Unternehmen hatte jüngst eingeräumt, dass zumindest in den USA weniger Teenager täglich vorbeischauen.

Laut Snapchat wurden über den Dienst im September täglich 350 Millionen Kurznachrichten verschickt, verglichen mit 200 Millionen im Juni. Die Anzahl der Nutzer gibt das Unternehmen nicht preis.

Snapchat wäre der größte Zukauf von Facebook. Bisher war Instagram die teuerste Übernahme. Facebook hatte für die Foto- und Video-App im vergangenen Jahr etwa eine Milliarde Dollar in Barem und eigenen Aktien hingelegt.

  • dpa
  • awil
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9 Kommentare zu "Übernahmeversuch: 23-Jähriger lehnt Milliarden-Angebot von Facebook ab"

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  • Ich bin kein großer Facebook-Fan, aber die Zahlen zur Facebook-Nutzung sagen tatsächlich nur, das der Zuwachs abnimmt und weniger gepostet wird pro Person.
    Dafür gibt es drei Gründe:
    1) Das Image sinkt. Je verbreiteter eine Technologie, desto uncooler.
    2) Eine Marktsättigung, zumindest in westlichen Ländern, ist erreicht.
    3) Nutzer werden vorsichtiger.
    Soziale Netzwerke sind eine Kulturtechnik, die wir alle erst gemeinsam erlernen.
    Wahrscheinlich geht Facebook irgendwann den Bach runter, aber Snapchat ist kein wirklicher Konkurrent, das Angebotsprofil ist ein völlig anderes.
    Evan Spiegel hat völlig recht.
    Meine Wette, rein gefühlt: Nächstes Jahr, sechs Milliarden.

  • bevor du urteilst solltest du vielleicht seine vita , sein denken und folglich dann sein sein handeln bewerten. wie gesagt geld ist nicht alles.
    P.S. Lola-Prinzip :)

  • respekt man, geld ist nicht alles !!!

  • Wie dumm er doch ist - vor allem in Anbetracht der Sache das Soziale Netzwerke und ähnliches heutzutage ja nicht wachsen - seine unternehmerische Freiheit zu nutzen und auf Paar Dollars mehr zockt...
    Oo

    Klasse Mann!

  • In Zeiten des billigen Geldes wird sein pokern belohnt werden. Wenn jemand schon 3 Mrd. bietet ist das noch lange nicht das letzte Wort.

  • Sorry aber das ist ein Mangel an Allgemeinbildung. Dieses Phänomen gibt es schon seit Menschen Reiche errichten. Der Name Fugger hat es in sich. Dagegen sind diese upstarts aus den USA Waisenkinder. Oder haben die Google-, Facebooks- Snapshits- Chefs schon Kaiser gekrönt und Milliarden an Schuldverschreibungen im Kamin verbrannt?

  • Der Junge ist ein Unternehmer, kein Angestellter oder Hartz4 Empfänger. Der tickt nach Macht und Geld. Dieses zielen nach immer mehr Macht und Geld macht die Menschheit rücksichtslos und krank. Dies ist übrigens auch ein Phänomen, welches von der, ach so gelobten USA aus, in die Welt exportiert wird.

  • Toll - Die offensichtlich Erfolgreicheeren Zuckerberg und Billy Gates haben ausgerechnet im Handelblatt ihre Meinung über Jemanden mit Aussagen wie "Obertrottel" und "Trottel" kund getan der nur läppische 3 Mrd.$ hätte einstreichen können.

    Klar - Wäre ich Billy Gates oder Zuckerberg würde ich auch mit Häme auf derart erfolglose Kollegen herabblicken. Aber da ich wohl noch eine ganze Weile an meiner ersten Milliarde arbeiten werde - kann ich nur anerkennend zu Jemandem aufsehen der etwas auf die Beide gestellt hat das offensichtlich einen Marktwert von 3 Mrd.$ hat.

  • HIER WERDEN MIT DEN MILLIARDEN NUR SO HERUMGEWORFEN; EIN UNTERNEHMEN DAS KEINEN MESSBABEREN WERT HAT UND DER GESELLSCHAFT NICHT WIRKLICH EINEN NUTZEN BRINGT WIRD PLÖTZLICH MEHR WERT ALS EINGESESSENE FIRMEN DIE DINGE HERSTELLEN DIE WIR TÄGLICH ZUM LEBEN BRAUCHEN; DAS WIRD DIE NÖCHSTE GROßE BLASE DER DOTCOM LÄSST GRÜßEN, ACH JA UND NATÜRLICH DIE BLASE DER MENSCHEN IM KOPF DIE DIESEN MIST UNTERSTÜTZEN.....

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