Überraschung zum Jahresbeginn
Premiere verdient ein wenig Geld

Der Bezahlsender Premiere hat im ersten Quartal deutlich besser abgeschnitten als erwartet und zumindest einen kleinen Gewinn eingefahren.

dpa-afx MÜNCHEN. Nach einem Fehlbetrag von 18,3 Mill. Euro im Vorjahr sei zwischen Januar und Ende März ein Gewinn von 4,5 Mill. Euro erwirtschaftet worden, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in München mit. Von dpa-AFX befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Verlust von 19,4 Mill. Euro gerechnet. Der Umsatz gab allerdings von 273,3 Mill. Euro im Vorjahr auf 224,3 Mill. Euro nach und lag damit etwas unter den Erwartungen in Höhe von 233,7 Mill. Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte weitaus deutlicher zu als erwartet und verbessert sich von 9,5 auf 37,8 Mill. Euro (Prognose: 12,4), beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) schaffte Premiere einen Gewinn von 15,3 Mill. Euro nach Vorjahresverlusten in Höhe von 12,2 Mill. Euro. Hier hatten die Schätzungen bei 13,4 Mill. Euro gelegen.

Die Zahl der Abonnenten ging nach dem Verlust der Übertragungsrechte an der Fußball-Bundesliga leicht zurück. Ende März standen 3,521 Millionen Kunden bei Premiere unter Vertrag. Im Vorjahr waren es noch 3,566 Mill. gewesen. Die Analysten hatten mit einem Rückgang auf 3,459 Mill. gerechnet.

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