Umdenken
Emirate rücken von Blackberry-Blockade ab

Politische Kehrtwende: Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen nun doch nicht wie bisher geplant vom 11. Oktober an einen Großteil der Blackberry-Funktionen blockieren.
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HB DUBAI. Die Telekommunikationsbehörde in Dubai erklärte am Freitag nach einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur WAM, alle Blackberry-Dienste, wie die Messenger-, die E-Mail- und die Browser-Funktion könnten über den Ablauf der Frist am Montag hinaus genutzt werden. Sier erfüllten nun die nationalen Anforderungen. Einzelheiten zu der Einigung nannte die Agentur WAM nicht. Es war nicht klar, ob diese Erlaubnis dauerhaft gilt.

Die Emirate hatten RIM ein Ultimatum gestellt und die drohende Blockade der Funktionen mit Sicherheitsbedenken begründet. Allein in den Emiraten wären 500 000 Nutzer von Blackberry-Smartphones der Firma Research In Motion (RIM) betroffen gewesen.

Die Regierung hatte die Befürchtung geäußert, dass Extremisten die Dienste zur Vorbereitung von Anschlägen nutzen könnten. Sie drohte damit, Anwendungen wie Kurznachrichten, E-Mails und den Internet-Browser zu sperren, bis sie Zugang zu den verschlüsselten Daten erhält. Ähnliche Streitigkeiten mit Indien und Saudi-Arabien konnte RIM bereits beilegen.

Die Verschlüsselungstechnik bei RIM-Diensten gilt als besonders sicher. Damit sollen insbesondere vertrauliche Daten von Firmenkunden geschützt werden. Blackberrys sind vor allem für in der Geschäftswelt ein wichtiges Kommunikationsmittel.

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