Umsätze stabil - niedrigerer Auslastungsgrad im dritten Quartal
Philips gibt verhaltenen Ausblick

Europas größter Unterhaltungselektronik-Konzern Philips hat im dritten Quartal etwas mehr verdient als von Analysten erwartet, sich aber zurückhaltend über die weitere Entwicklung seiner Chip-Sparte geäußert. Die Konsumlust der Verbraucher werde durch die hohen Ölpreise gebremst, hieß es.

HB AMSTERDAM. Im Halbleitergeschäft sei im vierten Quartal mit stabilen Umsätzen, aber einem niedrigeren Auslastungsgrad im Vergleich zum dritten Quartal zu rechnen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Amsterdam mit. Die Auslastung der Chip-Sparte des Konzerns liegt den Angaben zufolge zwischen 90 und 95 Prozent. Der Kurs der Philips-Aktie gab an der Börse zu Handelsbeginn um 1,58 Prozent auf 18,69 Euro nach.

Im dritten Quartal erzielte das Unternehmen den Angaben zufolge einen operativen Gewinn ohne Sonderposten von 384 Millionen Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 126 Millionen Euro ausgewiesen worden war. Analysten hatten durchschnittlich mit einem Gewinn von 377 Millionen gerechnet. Auch mit seinem Netto-Gewinn von 1,172 Milliarden Euro (im Vorjahr: 124 Millionen Euro) lag das Unternehmen über den durchschnittlichen Analysten-Erwartungen von 1,13 Milliarden Euro. Das Umsatzwachstum verlangsamte sich erwartungsgemäß. Im dritten Quartal wurde der Umsatz nur noch um drei Prozent auf 7,3 Milliarden Euro gesteigert, nachdem die Wachstumsrate im Vorquartal bei elf Prozent gelegen hatte.

Die Konsumlust der Verbraucher werde durch die hohen Ölpreise gebremst, hieß es. Im Bereich Unterhaltungselektronik stünden besonders Flachbildschirme und DVD+RW unter enormem Druck in einem stark wettbewerbsorientierten Markt, sagte Philips-Chef Gerard Kleisterlee. Für die gesamte Chip-Branche erwartet das Unternehmen - der drittgrößte Halbleiter-Hersteller Europas - im kommenden Jahr ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

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