Umsatz gesteigert
Springer Science + Business legt Börsenpläne vorerst auf Eis

Der Fach- und Wissenschaftsverlag Springer Science + Business verzichtet auf einen Börsengang in diesem Jahr. „Wir haben keine konkreten Börsenpläne“, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Berlin. Finanzkreise waren bislang davon ausgegangen, dass die beiden Gesellschafter, die britisch-amerikanischen Finanzinvestoren Cinven und Candover, noch in diesem Jahr einen Börsengang verlangen würden.

hps BERLIN. Die Private-Equity-Gesellschaften hatten die Verlagsgruppe vom Medienkonzern Bertelsmann vor drei Jahren zu einem vergleichsweise günstigen Preis übernommen und mit Kluwer Academic Publishers fusioniert.

Ob Springer (Ärzte-Zeitung, Platow Brief, Bauwelt) mit über 1 400 Zeitschriften überhaupt noch an die Börse geht, steht in den Sternen. „Es gibt viele Möglichkeiten“, sagte ein Verlagssprecher. Die Nachrichtenagentur Dow Jones hatte unter Berufung auf Investmentbanker-Kreise berichtet, der Fachverlag wollte zunächst die gute Entwicklung bei den E-Books in den Zahlen von 2006 darstellen, damit sie bei einem Börsengang angemessen bewertet werden. Experten haben in der Vergangenheit geschätzt, dass Springer mehr als zwei Milliarden Euro wert ist.

Die Geschäfte des auf Wissenschaft, Medizin, Wirtschaft und Technik spezialisierten Verlages laufen unterdessen gut. „Der Geschäftsverlauf im vergangenen Jahr liegt über unseren Erwartungen“, hieß es am Mittwoch bei Springer. Umsatz und Gewinn seien gestiegen. Nach früheren Planungen sollte der Umsatz 2005 auf 820 Mill. Euro wachsen. Zuvor erzielte die Gruppe unter Führung von Derk Haank einen Umsatz von 783 Mill. Euro. Die Ebita-Marge lag zuletzt über 20 Prozent.

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