Umsatz gestiegen
Apple übertrifft bei Gewinn und Umsatz die Erwartungen

Der US-Computer-Hersteller Apple hat im abgelaufenen Quartal deutlich weniger verdient, aber bei Gewinn und Umsatz die durchschnittlichen Analystenerwartungen dennoch übertroffen. Der Aktienkurs stieg nachbörslich um rund zwei Prozent auf 20,25 Dollar.

Reuters NEW YORK. Finanzchef Fred Anderson sagte am Mittwoch Reuters, das gute Geschäft mit den Notebooks iBook und PowerBook habe zum stärksten Umsatz seit elf Quartalen geführt. Für das laufende Vierteljahr sagte der Hersteller der Macintosh-Computer ein Umsatzplus und einen leichten Gewinnanstieg im Vergleich zum Vorquartal voraus.

In den drei Monaten bis 28. Juni sei der Netto-Gewinn auf 19 Mill. Dollar oder 0,05 Dollar je Aktie gesunken von 32 Mill. Dollar im Vorjahreszeitraum, teilte das in Cupertino in Kalifornien ansässige Unternehmen mit. Der Umsatz kletterte auf 1,55 (Vorjahr 1,43) Mrd. Dollar. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt einen Gewinn je Aktie von 0,03 Dollar bei Umsätzen von 1,48 Mrd. Dollar erwartet.

Anderson sagte, er rechne für das vierte Quartal beim Umsatz mit einem „Zuwachs im hohen einstelligen Bereich“ und beim Gewinn je Aktie mit einem leichten Anstieg.

„Die Tatsache, dass der Umsatz steigt, ist ein positives Zeichen“, sagte der Analyst Martin Reynolds von Gartner und verwies auf den Rückgang bei Apple und anderen Technologieunternehmen in den vergangenen Jahren.

Für das vierte Quartal rechnen Analysten einer Reuters-Umfrage zufolge mit einem Umsatz bei Apple von 1,55 Mrd. Dollar. Im Durchschnitt wird ein Gewinn je Aktie von sechs Cents erwartet, die Spanne reicht von vier bis zehn Cent.

Den Gewinnrückgang im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal führte Apple auf gestiegene Herstellungskosten zurück. Apple hat einen Anteil am weltweiten PC-Markt von rund drei Prozent. Die Notebooks machten in diesem Quartal einen Anteil von 46 % aller Apple-Computer aus, ein Rekordwert. Nach Unternehmensangaben wurden in dritten Quartal 771 000 Macintosh-Computer verkauft, mehr als im zweiten Quartal (711 000), aber deutlich weniger als im Vorjahres-Quartal (808 000). Die Technologiebranche steckt seit mehr als zwei Jahren in einer Krise, weil die Investitionen hauptsächlich wegen der weltweiten Konjunkturabkühlung stark zurückgegangen sind. Hersteller wie Investoren warten nun auf Signale für ein Ende der Flaute. Hoffnungen auf einen Aufschwung hatten die Kurse der Technologieaktien in den vergangenen Wochen deutlich nach oben getrieben.

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