Umsatz im Quartal leicht gesunken
Sun Microsystems "blutet weiter"

Der US-Computerkonzern Sun Microsystems hat trotz eines niedrigeren Verlustes die Erwartungen im dritten Quartal verfehlt.

HB SAN FRANCISCO. Der Umsatz fiel entgegen den Prognosen das zweite Quartal in Folge verglichen mit den jeweiligen Vorjahresquartalen. Besonders in den Geschäftsfeldern Datenspeicherung und Dienstleistungen mussten im Jahresvergleich Verluste hingenommen werden. Der einzige Zuwachs fand im Kerngeschäft mit Servern statt. Sun-CEO Scott McNealy sagte am Donnerstag zu den nach Börsenschluss vorgelegten Zahlen, im Vergleich zu den ersten neun Monaten des vergangenen Geschäftsjahrs habe es eine merkliche Verbesserung gegeben.

Die Sun-Aktie verlor nachbörslich um 3,8 Prozent auf 3,82 Dollar zum Schlusskurs in New York.

In den drei Monaten bis zum 27. März habe der Verlust ohne Sonderposten 61 Millionen Dollar oder zwei Cent je Aktie betragen, teilte der Konzern mit Sitz in Santa Clara mit. Im Vorjahreszeitraum habe der Verlust auf dieser Basis noch 260 Millionen Dollar oder acht Cent je Aktie betragen. Von Reuters befragte Analysten hatten jedoch im Schnitt mit einem Ergebnis von null Cent je Aktie gerechnet. Der Umsatz im Quartal fiel auf 2,63 Milliarden von 2,65 Milliarden Dollar, während Analysten einen Anstieg auf 2,72 Milliarden erwartet hatten. Wie üblich gab Sun weder einen Gewinn- noch einen Umsatzausblick für das laufende Quartal bekannt.

„Sun blutet weiter“, sagte Laura Conigliaro von Goldman Sachs zu den Zahlen. Sie und andere Analysten haben von Sun weitere Stellenkürzungen gefordert, um Kosten zu senken. Sun verwendet in seinen Servern - besonders leistungsstarke Computer, die unter anderem Dienste für kleinere Rechner bereitstellen - Prozessoren von AMD sowie die eigene Sparc-Linie und setzt als Betriebssystem seine Unix-Variante Solaris oder das alternative Linux ein.

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