Umsatz stagniert
Verizon verbucht erneut einen Gewinn

Die größte US-Telefongesellschaft Verizon Communications hat im vergangenen Quartal trotz milliardenschwerer Sonderbelastungen wieder einen Gewinn erwirtschaftet.

Reuters CHICAGO. Schwächere Erlöse im Festnetzgeschäft ließen allerdings den Konzernumsatz stagnieren. Das Unternehmen gab am Dienstag für das zweite Quartal einen Reingewinn von 338 Millionen Dollar bekannt nach einen Verlust von 2,1 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Ohne Einmalbelastungen im Volumen von 1,6 Milliarden Dollar hätte Verizon 1,9 Milliarden Dollar oder 69 Cent je Aktie verdient.



Von Reuters befragte Analysten hatten auf dieser Basis ein etwas geringeres Ergebnis von 68 Cent je Aktie erwartet. Die Sonderbelastungen ergaben sich durch den Verkauf einer Beteiligung an einem mexikanischen Mobilfunkunternehmen sowie aus Abfindungs- und Pensionszahlungen und anderen Leistungen an Beschäftigte.

Der Umsatz im Berichtszeitraum lag mit 16,83 Milliarden Dollar lediglich 0,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Bei Orts- und Fernverbindungen hat sich der Wettbewerb in der US-Telefonindustrie zuletzt verschärft. Lokale Festnetzanbieter leiden zudem an der verstärkten Konkurrenz durch Mobilfunkfirmen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Geschäftszahlen von Verizon wider. So verbuchte das mit der britischen Vodafone betriebene Mobilfunk-Gemeinschaftsunternehmen Verizon Wireless einen Umsatzanstieg von 14,3 Prozent. Die Erlöse im heimischen Telefongeschäft von Verizon, das Orts- und Fernverbindungen umfasst, gingen dagegen um 3,4 Prozent zurück.

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