Umsatz und Gewinn gehen weiter zurück
Handy-Telefonate machen AT&T zu schaffen

Der größte US-Ferngesprächsanbieter AT&T kann sich der Branchenflaute nicht entziehen. Im letzten Quartal des vergangenen Jahres seien die Erlöse um 12,8 Prozent auf 8,1 Mrd. Dollar gesunken, teilte das Unternehmen mit.

HB PHILADELPHIA. Im dritten Quartal war der Umsatz bereits um 8,1 Prozent geschrumpft. Beim Reingewinn verzeichnete das in New Jersey ansässige Unternehmen von Oktober bis Dezember 2003 einen Einbruch auf 340 Mill. Dollar oder 43 Cent je Aktie - nach 516 Mill. Dollar im Vorjahr. Von Reuters befragte Analysten hatten allerdings einen noch stärkeren Rückgang auf 40 Cent je Aktie prognostiziert.

Angesichts des seit Jahren anhaltenden heftigen Preiswettbewerbs und der schwachen Nachfrage sagt AT&T auch für das laufende Geschäftsjahr ein weiteres Umsatzminus voraus, das sich auf sieben bis zehn Prozent belaufen soll. Vor allem das Geschäft mit der Privatkundschaft werde einen deutlichen Erlösrückgang um bis zu 17 Prozent erleiden, fürchtet der Branchenprimus.

Wie andere Ferngesprächsanbieter leidet AT&T auch unter der zunehmenden Konkurrenz regionaler Telefongesellschaften, die in das Geschäft mit Ferngesprächen eingestiegen sind. Zudem verlieren die Festnetzgesellschaften Umsätze an die Mobilfunkanbieter, da Privat- und Geschäftskunden zunehmend mit Handys telefonieren.

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