Umsatzplus von 30 Prozent angepeilt
Tiscali legt bei Betriebsgewinn zu

Der italienische Internet-Anbieter und T-Online-Konkurrent Tiscali hat im zweiten Quartal den Betriebsgewinn um 42 Prozent gesteigert. Analysten hatten allerdings einen höheren Gewinn als 24,3 Millionen Euro erwartet.

HB MAILAND. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) sei auf 24,3 Millionen Euro von 17,4 Millionen Euro im Vorjahr gestiegen, teilte Tiscali am Donnerstag in Mailand mit. Der Umsatz habe sich auf 272,6 (Vorjahr 217,2) Millionen Euro erhöht. Analysten hatten im Durchschnitt einen Betriebsgewinn von 26,9 Millionen Euro bei einem Umsatz von 282,2 Millionen Euro erwartet.

Das Unternehmen habe das Cash Burning im zweiten Quartal auf 28,9 Millionen Euro von 58,6 Millionen Euro in den ersten drei Monaten des Jahres halbiert, teilte Tiscali weiter mit. Unter dem Begriff Cash Burning versteht man die Summe aller Ausgaben, die bei Internet-StartUp-Unternehmen für Personal, Geschäftsausstattung, Marketing anfallen. Dabei können vor allem die Marketingausgaben bis zu 50 Prozent aller Ausgaben ausmachen, da häufig die Bekanntmachung der eigenen Marke für StartUps ein wichtiges Ziel ist.

Vor Steuern wies Tiscali einen Verlust von 65,4 Millionen Euro aus, nach einem Minus von 56,3 Millionen Euro im Vorjahr. Die Zahl der Benutzer der schnellen Breitband-Internet- Zugänge (ADSL) will Tiscali nach eigenen Angaben bis Ende des Jahres auf 1,7 Millionen von 1,4 Millionen Ende Juni steigern. Beim Umsatz peile das Unternehmen einen Anstieg um 30 Prozent an.

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