Umsatzprognose gesenkt
Tomtom-Aktie bricht ein

Der niederländische Navigationsgeräte-Hersteller Tomtom hat nach einem schwachen ersten Quartal seine Umsatzprognose für das laufende Jahr gesenkt. Anleger flüchteten daraufhin aus der Aktie.

HB AMSTERDAM. Es werde nun ein Umsatz von 1,8 bis 2,0 Mrd. Euro erwartet, teilte der Konzern am Dienstag mit. Im Februar hatte Tomtom noch mit 2,0 bis 2,2 Mrd. Euro gerechnet. Analysten erwarteten im Schnitt 2,17 Mrd. Euro. Zugleich bekräftigte der Konzern seine Absatzprognose von 14 bis 15 Mill. verkauften Geräten und signalisierte kräftige Preissenkungen. Tomtom -Aktien brachen am Vormittag um mehr als elf Prozent ein.

Besonders in Europa hätten die Händler ihre Bestände verringert, was zu einem niedrigeren Absatz im ersten Quartal geführt habe, erklärte das Unternehmen. Im ersten Quartal rechnet TomTom nun mit einem Umsatzrückgang auf 260 bis 270 Mill. Euro und eine Umsatzrendite im niedrigen einstelligen Bereich. Analysten hatten im Schnitt einen Umsatz von 347 Mill. Euro erwartet. Vor der Einführung neuer Produkte habe das Unternehmen seit Anfang des Jahres die Preise gesenkt, erklärte der Konzern. Der Marktanteil in Europa und Nordamerika bleibe jedoch stark.

Nach den Worten von Vorstandschef Harold Goddijn will der Konzern am Kauf des Digitalkartenanbieters Tele Atlas festhalten und geht weiterhin von einer Genehmigung durch die europäische Kartellbehörde aus. Tele Atlas ist TomToms Hauptlieferant für Karten.

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