Umsatzprognose präzisiert
Intel macht Hoffnung

Der weltgrößte Chip-Hersteller Intel spürt eine starke Nachfrage vor allem in den Schwellenmärkten. Das hat den Konzern zu einer forschen Prognose bewegt.

Reuters SAN FRANCISCO. Intel hat die Spanne seiner Umsatzprognose für das dritte Quartal 2003 auf 7,6 Mrd. bis 7,8 Mrd. Dollar verengt und damit das untere Ende seiner früheren Voraussage angehoben. Die jüngste Intel-Prognose, die auf einer stärkeren Nachfrage nach Mikroprozessoren basiert, ist ein neues Signal für den Beginn einer Erholung der Halbleiterindustrie, die seit drei Jahren unter der rückläufigen Nachfrage der Technologiebranche leidet. Intel-Aktien zogen am Donnerstag nach Bekanntgabe der neuen Umsatzprognose im nachbörslichen Handel an.

Intel teilte am Donnerstag nach Börsenschluss mit, das Geschäft mit Mikroprozessoren sei weiterhin stark. Es gebe eine breite Nachfrage, vor allem in den Entwicklungsländern. Analysten sagten, der verbesserte Intel-Ausblick sei ein positives Zeichen für die Chip-Industrie. „Intel ist ein guter Stellvertreter für die Erholung. Sie (Intel) sind der Markt“, sagte Dan Scovel von Needham & Co.

Das für seine konservative Prognosen bekannte Unternehmen hatte bereits am 22. August die Analysten mit der Erhöhung der Umsatzprognose auf eine Spanne von 7,3 Mrd. bis 7,8 Mrd. Dollar von 6,9 Mrd. bis 7,45 Mrd. Dollar überrascht. Der Kurs der Intel-Aktie stieg im nachbörslichen Handel auf 29,05 Dollar von 28,50 Dollar beim Schluss der US-Technologiebörse Nasdaq.

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