Umsatzwachstum vom Mobilfunkgeschäft getrieben
Verizon trägt schwer an Jobabbau

Die größte US-Telefongesellschaft Verizon Communications hat im Schlussquartal 2003 rote Zahlen geschrieben. Sie waren auf hohe Sonderbelastungen von insgesamt 3,1 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit einem Abbau von 21 000 Stellen zurückzuführen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

HB PHILADELPHIA. Ohne diese Belastungen entstand jedoch ein Gewinn, der die durchschnittlichen Analystenerwartungen übertraf. 2004 erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich. In den drei Monaten sei ein Verlust von 1,46 Mrd. Dollar oder 53 Cent je Aktie entstanden, teilte das in New York ansässige Unternehmen am Donnerstag vor US-Börsenbeginn mit. Vor einem Jahr hatte Verizon einen Gewinn von 2,29 Mrd. Dollar oder 83 Cent pro Anteilschein ausgewiesen. Der Umsatz stieg um 0,7 % auf 17,28 Mrd. Dollar. Die Schulden des Konzerns seien zum Jahresende um 14,8 % auf 45,4 Mrd. Dollar reduziert worden.

In dem Verlust seien Einmalaufwendungen von 3,1 Mrd. Dollar berücksichtigt, die im Wesentlichen aus dem Abbau von mehr als 21 000 Stellen resultierten, teilte der Konzern mit. Ohne diesen Sonderaufwand sei ein Gewinn von 1,6 Mrd. Dollar oder 58 Cent je Aktie entstanden. Analysten hatten im Schnitt einen Gewinn pro Anteilschein von 56 Cent pro Anteilschein bei Erlösen von 17,31 Mrd. Dollar vorausgesagt.

Das Umsatzwachstum wurde den Angaben zufolge vom Mobilfunkgeschäft getrieben. Während die Erlöse im US-Festnetzgeschäft um 1,6 % auf 9,91 Mrd. Dollar sanken, seien sie im vierten Quartal im Mobilfunkgeschäft um 13,9 % auf 5,4 Mrd. von 4,7 Mrd. Dollar vor einem Jahr ausgeweitet worden. Die Mobilfunktochter Verizon Wireless als größter Anbieter in diesem Geschäft in den USA habe in den drei Monaten die Kundenzahl um nahezu 1,5 Mill. auf 37,5 Mill. gesteigert.

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