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Umsatzwarnung: AMD rechnet mit Verlusten

Von Lieferengpässen bis zur allgemeinen Wirtschaftslage: Der US-Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) findet gute Gründe für eine Umsatzwarnung. Dabei hätte das Unternehmen im letzten Quartal fast ein Plus gemacht.

Archivbild aus einem AMD-Werk. Quelle: Reuters
Archivbild aus einem AMD-Werk. Quelle: Reuters

San Francisco/SunnyvaleRote Zahlen beim Chiphersteller AMD: Nachdem das Unternehmen eigentlich aus dem Gröbsten heraus zu sein schien, fiel im Schlussquartal ein Verlust von unterm Strich 177 Millionen Dollar an (136 Mio Euro). Im Vorjahreszeitraum hatte hier noch ein Gewinn von 375 Millionen Dollar gestanden.

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Grund für den Absturz waren hohe Abschreibungen auf die Produktionstochter Globalfoundries sowie Umbaukosten. Ohne diese Belastungen, so rechnete AMD am Dienstag vor, wäre ein Plus herausgekommen.

Der Umsatz stieg um 2 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar. Analysten hatten allerdings mit einem besseren Abschneiden gerechnet. Nachbörslich fiel die Aktie um 2 Prozent.

Für das laufende Vierteljahr sprach AMD eine Umsatzwarnung aus: Gegenüber dem vierten Quartal dürften die Umsatzerlöse in den ersten drei Monaten des neuen Jahres um acht Prozent - plus oder minus drei Prozentpunkte - sinken.

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Grund für den schwachen Ausblick seien Lieferengpässe bei Festplatten sowie das unsichere Wirtschaftsumfeld, das PC-Herstellern schade. Bei PC-Prozessoren muss AMD zudem mit der Übermacht des Marktführers Intel fertig werden. Das hatte in den Vorjahren immer wieder für Verluste gesorgt.

  • 25.01.2012, 06:36 UhrStubi

    Der Untergang von AMD waere ein herber Verlust fuer den Wettbewerb. Hoffentlich wird es nicht wahr.

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