UMTS-Debakel abgehakt
Mobilcom schreibt wieder Gewinne

Das börsennotierte Unternehmen Mobilcom hat sich auf der Hauptversammlung am Mittwoch noch einmal für die Stärkung des Kerngeschäfts ausgesprochen. Riskante Unternehmungen sind demnach vorerst kein Thema. Ärger hat das Unternehmen mit einigen Anlegern, die Schadensersatz für die UMTS-Verluste fordern.

HB HAMBURG. Das Mobilfunkunternehmen Mobilcom will sich nach der Rettung vor dem Aus durch das misglückte Zwischenspiel am UMTS-Markt weiterhin auf das Kerngeschäft beschränken. Im vergangenen Jahr sei die Wende vom krisengeschüttelten Mobilfunker zu einem soliden Unternehmen im Telekommunikationsmarkt geglückt, sagte Vorstandschef Thorsten Grenz zum Auftakt der Hauptversammlung der Mobilcom AG (Büdelsdorf) am Mittwoch in Hamburg. Dieser Erfolg nach der Beinahe-Pleite dürfe man nicht durch riskante Gschäfte aufs Spiel setzen.

Doch das UMTS-Gespenst verfolgt das Unternehmen noch immer. Auf der Hauptversammlung am Mittwoch war vor allem die Wut einiger Aktionäre deutlich zu vernehmen

.

Knapp eineinhalb Jahre nach dem Scheitern des UMTS-Projektes streiten Aktionäre und Vorstand der Mobilfunkfirma weiter um die verlorenen Milliarden. Bei der Hauptversammlung bekräftigte Vorstandschef Thorsten Grenz, dass Schadenersatzforderungen einer Aktionärsgruppe an den einstigen UMTS-Partner France Télécom gingen „an der Wirklichkeit völlig vorbei“. „Eine Basis für die Forderung von Schadenersatz gibt es nach wirtschaftlicher und rechtlicher Prüfung nicht“, sagte Grenz. Eine Aktionärsgruppe will bis zu 3,7 Mrd. Euro von den Franzosen.

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