Unrternehmen rechnet weiter mit roten Zahlen
SCM Microsystems legt kräftiges Sparprogramm

Das deutsch-amerikanische Elektronikunternehmen SCM Microsystems will nach einem schwachen ersten Halbjahr seinen Sparkurs verschärfen und plant dabei auch einen Stellenabbau.

HB MÜNCHEN. Angesichts eines hohen Preisdrucks in Europa im Geschäft mit Zugangsgeräten für das digitale Fernsehen rechnet die im TecDax gelistete Gesellschaft auch für das laufende Quartal mit roten Zahlen.

„Für das dritte Quartal 2004 erwartet SCM Microsystems Umsätze zwischen acht und zwölf Millionen US-Dollar und einen operativen Fehlbetrag“, teilte das Unternehmen aus Ismaning bei München am Donnerstag mit. Die Bruttomarge, die im zweiten Quartal auf 15 Prozent gesunken war, solle wieder auf 38 bis 41 Prozent steigen. Wegen des harten Wettbewerbs wolle SCM nun sein Sparprogramm verschärfen. „Ziel des Managements ist es, die Kosten innerhalb der nächsten sechs Monate um rund 25 Prozent zu reduzieren.“ Dies umfasse auch Personalmaßnahmen.

SCM hatte vor einem Monat für das zweite Quartal 2004 wegen Problemen mit einer Produktlinie sowie eines Einbruchs der Nachfrage nach Zugangsmodulen für das digitale Fernsehen in Europa bereits eine Umsatz- und Gewinnwarnung abgegeben.

Die ebenfalls an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistete SCM-Aktie notierte am Vormittag in Frankfurt mit drei Euro um 1,7 Prozent im Plus, der Gesamtmarkt gewann 1,1 Prozent.

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